Erst Film, dann (Hör-)Buch, dann wieder Film: RELIC
Titel: Relic. Museum der Angst
Autor: Douglas Preston, Lincoln Child
Sprecher: Thomas Piper
Verlag: Audible GmbH/Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 2007
Laufzeit: 7 Std. 42 Min.
Vorwort:
Es ist schon viele Jahre her, als ich den Film „das Relikt“ im Fernsehen gesehen habe. Bruchstückhaft habe ich die Handlung des Grusel-Thrillers noch in Erinnerung. Nun habe ich mir das Hörbuch „Relic“ von Douglas Preston und Lincoln Child angehört, was zur Folge hatte, dass ich mir bei Amazon den Film auf DVD bestellte und gleich danach ansehen musste…..
RELIC – Inhalt:
Relic.Museum der Angst ist wie oben bereits erwähnt ein Grusel-Thriller. Ein Wissenschaftler entdeckt auf seiner Forschungsreise in Brasilien eine seltsame Pflanzenart sowie in einer Schamanen-Hütte eine unheimliche Skulptur. Eine Eingeborene warnt den Wissenschaftler von BWUN, den Sohn des Teufels….
Wochen später erreicht ein herrenloses Frachtschiff den Hafen von New York – alle Passagiere auf grausamste Art und Weise verstümmelt. Die Ladung – Kisten aus der Brasilien-Expedition, bestimmt für das Museum of Natural History. Als dann das Morden im Museum weiter geht, macht sich Special Agent Pendercast in seinen ersten Preston/Child-Fall auf die Suche nach dem Täter, ohne zu wissen, was ihm erwartet….
RELIC – Fazit:
Fangen wir dieses Mal mit dem Sprecher an – Thomas Piper liest das Hörbuch von Preston & Child.
Bekannt ist Thomas Piper u.a. als Synchronsprecher der TV-Serie „ALF“, wo dieser den außerirdischen Nasenbär seine Stimme verleiht. Und genau diesen Außerirdischen hatte ich in den ersten Stunden vor Augen, als ich das Hörbuch hörte. Die Stimme ist einfach zu markant und hat sich in meiner Kindheit/Jugend fest in mein Gehirn gebrannt. Naja, dann erzählt mir halt Alf eine Horror-Geschichte…
Übrigens: Thomas Piper liest alle Preston & Child Romane mit Agent Pendercast.
Ebenso erwähnenswert ist die Tatsache, dass Relic von einem Autoren-Duo geschrieben wurde.
Lincoln Child (ehem. Verlagslektor) und Douglas Preston (ehem. tätig für das American Museum of Natural History in New York). Während seiner Arbeit im Natural History Museum lernte Preston Lincoln Child kennen. Bei einer nächtlichen Führung durch das Museum entstand dann die Idee zu dem Roman Relic, welcher 1995 veröffentlicht wurde. Mittlerweile hat das Autoren-Duo viele Bestseller veröffentlicht u.a. mit dem Special Agent Pendercast.
Das waren ein paar Fakten, jetzt kommen wir zu meiner Bewertung:
Gefallen hat mir das Hörbuch sehr gut! Auch wenn mir ein bisschen zu viele Fach-Ausdrücke bzw. Dialoge aus der Wissenschaft vorgekommen sind, so war das Hörbuch doch insgesamt sehr spannend. Während des Hörens versuchte ich immer wieder, mich an die Szenen im Film zu erinnern,
was mir leider nicht immer gelang (ich wird halt alt).
Schwache Nerven oder zartbesaiteten Mitmenschen würde ich das Hörbuch nicht empfehlen, denn es fließt doch ein bisschen Blut im Museum der Angst. Die Charaktere haben mir gut gefallen, Agent Pendercasts erster Auftritt jedoch viel ein bisschen schüchtern aus. Von dem zukünftigen Hauptdarsteller der Preston/Child-Romane erfährt der Hörer nicht viel zur Person.
Überraschend war dann das Ende des Grusel-Hörbuchs. Erst im Epilog, ist die Auflösung des Bwun-Rätsels zu hören, was mir jedoch ebenfalls gut gefallen hat. So sehr gefallen, dass ich, wie eingangs erwähnt, mir den Film auf Amazon gekauft habe und diesen sofort nach erhalt ansehen musste.
Jedoch musste ich feststellen, dass es beim Film doch einige Abweichungen zum Roman von Preston/Child gab. Zum Beispiel keinen Agent Pendercast oder einen Riesen-Speckkäfer – Hollywood lässt grüßen
Trotzdem würde ich jedem empfehlen, sich das Hörbuch anzuhören und danach den Film zu schauen.
Mir hat es gefallen, und ich freue mich schon auf das zweite Pendercast-Abenteuer „ATTIC-Gefahr aus der Tiefe“.
Weiterführende Links:
kostenlose Hörprobe “Relic. Museum der Angst” bereitgestellt von Audible.de
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